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Can Dündar Werkschau |
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Can Dündar, in der Türkei bekannt durch seine
Dokumentarfilme für verschiedene Fernsehanstalten,
behandelt seine Themen im Kontext der politischen und
gesellschaftlichen Entwicklung der Türkei. 
Der Zuschauer erhält durch seine informativen und
unterhaltsamen Dokumentationen nicht nur spezifisches
Wissen über ein Thema, sondern zugleich einen Einblick
in die junge Geschichte der Türkei. Für das
Festivalprogramm wurden fünf Filme aus über 20
Dokumentarfilmen ausgewählt.
Das Werk Dündars zeichnet sich vor allem dadurch aus,
dass seine Filme nicht nur die Wendepunkte der
Geschichte der türkischen Republik behandeln, sondern
auch ein breites Spektrum der populären Kultur des
Landes aus verschiedenen Perspektiven beleuchten.
Dadurch gelingt dem Regisseur das Kunststück, komplexe
Inhalte einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
> So | 23.02. | 18:15 | Festsaal im K4
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SARI ZEYBEK / DER
BLONDE KÄMPFER
Dieser Dokumentarfilm basiert auf den schriftlichen
Nachlässen bzw. Erzählungen von Personen, die Zeugen der
letzten 300 Tage von Mustafa Kemal Atatürk wurden. Can
Dündar erzählt in seinem Film den Kampf Mustafa Kemals
gegen seine Krankheit, die durch falsche ärztliche
Diagnosen völlig verkannt wurde.
> So | 20.02. | 19:30 | Festsaal im K4
> So | 23.02. | 14:00 | Festsaal im K4
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NAZIM HIKMET
In diesem Dokumentarfilm, produziert von der Nazim
Hikmet Stiftung anläßlich seines 100. Geburtstages,
werden die Exiljahre des Dichters bis zu seinem Tod
erzählt.
> So | 23.02. | 16:00 | Festsaal im K4
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FENERLI BAHÇE /
FENERBAHÇE
Can Dündar drehte diesen Dokumentarfilm im Auftrag des
Sportvereins Fenerbahçe, der auch als Real Madrid der
Türkei bezeichnet wird. Die Gründung des Vereins im Jahr
1907 wird in den historischen Kontext der türkischen
Republik eingebettet. Mit zahlreichen Interviews und nie
zuvor veröffentlichten Fotos und Filmaufnahmen wird
nicht nur die Geschichte eines Sportvereins erzählt.
> So | 23.02. | 21:00 | Festsaal im K4
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AHMET KAYA
Ahmet Kaya stand nicht nur in der Tradition der
Volkssänger. Seine unnachahmliche Art sorgte vor allem
dafür, dass die so verpönte Arabeskmusik der Vorstädte
auch in linken Kreisen Einzug hielt. In seiner Person
war die "verlorene Generation" symbolisiert, die nach
dem Militärputsch 1980 weiterhin Widerstand leistete,
aber auch ängstlich war.
> So | 23.02. | 15:15 | Festsaal im K4
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UTANÇ GECESI / NACHT
DER SCHANDE
Istanbul erlebt 1955 eine "Nacht der Schande", die zum
Verlust ihres multikulturellen Gesichtes führte.
Nach dieser Nacht ging das Kapital, das den
Minderheiten gehörte, in die Hände der anatolischen
Unternehmer über. Eine Kultur, die auf Toleranz
gründete, wurde zerstört und feindliche Fronten
aufgebaut. Innerhalb von 50 Jahren schuf man ein anderes
Istanbul: Am 7. September 1955 lebten in Istanbul 80.000
Nicht-Muslime. Heute beträgt ihre Zahl 3000!..."
> Do | 20.02. | 18:15 | Festsaal im K4
> So | 23.02. | 15:00 | Festsaal im K4
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