Sie sind hier: Filmfestival Festival 2003 Can Dündar Werkschau   
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bisherige Preisträger

Can Dündar Werkschau
 
 

Can Dündar, in der Türkei bekannt durch seine Dokumentarfilme für verschiedene Fernsehanstalten, behandelt seine Themen im Kontext der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Türkei.

Der Zuschauer erhält durch seine informativen und unterhaltsamen Dokumentationen nicht nur spezifisches Wissen über ein Thema, sondern zugleich einen Einblick in die junge Geschichte der Türkei. Für das Festivalprogramm wurden fünf Filme aus über 20 Dokumentarfilmen ausgewählt.

Das Werk Dündars zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass seine Filme nicht nur die Wendepunkte der Geschichte der türkischen Republik behandeln, sondern auch ein breites Spektrum der populären Kultur des Landes aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Dadurch gelingt dem Regisseur das Kunststück, komplexe Inhalte einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

> So | 23.02. | 18:15 | Festsaal im K4

 

 

SARI ZEYBEK / DER BLONDE KÄMPFER
Dieser Dokumentarfilm basiert auf den schriftlichen Nachlässen bzw. Erzählungen von Personen, die Zeugen der letzten 300 Tage von Mustafa Kemal Atatürk wurden. Can Dündar erzählt in seinem Film den Kampf Mustafa Kemals gegen seine Krankheit, die durch falsche ärztliche Diagnosen völlig verkannt wurde.

> So | 20.02. | 19:30 | Festsaal im K4
> So | 23.02. | 14:00 | Festsaal im K4

 

NAZIM HIKMET
In diesem Dokumentarfilm, produziert von der Nazim Hikmet Stiftung anläßlich seines 100. Geburtstages, werden die Exiljahre des Dichters bis zu seinem Tod erzählt.

> So | 23.02. | 16:00 | Festsaal im K4

 

FENERLI BAHÇE / FENERBAHÇE
Can Dündar drehte diesen Dokumentarfilm im Auftrag des Sportvereins Fenerbahçe, der auch als Real Madrid der Türkei bezeichnet wird. Die Gründung des Vereins im Jahr 1907 wird in den historischen Kontext der türkischen Republik eingebettet. Mit zahlreichen Interviews und nie zuvor veröffentlichten Fotos und Filmaufnahmen wird nicht nur die Geschichte eines Sportvereins erzählt.

> So | 23.02. | 21:00 | Festsaal im K4

 

AHMET KAYA
Ahmet Kaya stand nicht nur in der Tradition der Volkssänger. Seine unnachahmliche Art sorgte vor allem dafür, dass die so verpönte Arabeskmusik der Vorstädte auch in linken Kreisen Einzug hielt. In seiner Person war die "verlorene Generation" symbolisiert, die nach dem Militärputsch 1980 weiterhin Widerstand leistete, aber auch ängstlich war.

> So | 23.02. | 15:15 | Festsaal im K4

 

UTANÇ GECESI / NACHT DER SCHANDE
Istanbul erlebt 1955 eine "Nacht der Schande", die zum Verlust ihres multikulturellen Gesichtes führte.
Nach dieser Nacht ging das Kapital, das den Minderheiten gehörte, in die Hände der anatolischen Unternehmer über. Eine Kultur, die auf Toleranz gründete, wurde zerstört und feindliche Fronten aufgebaut. Innerhalb von 50 Jahren schuf man ein anderes Istanbul: Am 7. September 1955 lebten in Istanbul 80.000 Nicht-Muslime. Heute beträgt ihre Zahl 3000!..."

> Do | 20.02. | 18:15 | Festsaal im K4
> So | 23.02. | 15:00 | Festsaal im K4